Stephan Fettigs private Homepage

BMW K1200RS (08/2007)

Nun ist es schon wieder passiert ... wieder steht ein anderes Motorrad in der Garage.

Wie kommt so etwas? Ganz einfach, man ist nicht leicht zufrieden zu stellen. Passiert ständig im Leben, ein stetiger Wandel, das kann und wird jedem passieren, immer und überall, in allen Bereichen. ;-)

Die W650 ist also schon wieder Geschichte, kaum eineinhalb Jahre, nachdem ich sie erwarb. Was hatte ich mir beim Kauf der W650 alles vorgenommen? "Die" fahre ich jetzt länger, "die" sieht zeitlos aus, "die" kann man für so manche Tour benutzen, "die" reicht doch für meine Zwecke aus und so weiter und so weiter.

Denkste! Die Realität holt dich immer und überall ein!

Stand eine Tour an, hab ich gleich überlegt, wie lange ich im Wind bis zum Treffpunkt brauche. Dann bin ich ja schon "fertig", wenn ich dort bin, und dann noch gemeinsam fahren? Am Ende noch mit einer Gruppe Joghurtbechertreiber, die die StVO nicht zu kennen scheinen? Ach nö, lieber nicht ... lieber eine Solorunde um die eigene Hausstrecke (is ja nich weit, kannst ja Pause machen, wann immer DU es willst...).

Nun ist Motorradfahren ja nicht nur ein Einzel- sondern vielmehr auch ein Gruppenerlebnis. Es macht einfach Spaß, mit anderen sein Hobby zu teilen. Und wenn der Freundeskreis sich nunmal jobbedingt so weit verstreut hat, dann sind längere Strecken, um sich mal wieder zu treffen, nun einmal zu bewältigen. Das nehme ich mir ab jetzt vor - schließlich soll auch mal wieder die ein oder andere Jahrestour gen Mosel gemeinsam in Angriff genommen werden!

Daher ab sofort der krasse Gegensatz zur unverkleideten, mit klassischer Linie betörenden W650: Der vollverschalte, nicht wirklich Aura ausstrahlende Sporttourer, wie ihn sich deutsche Ingenieure zum Modelljahr 1997 vorgestellt hatten - die BMW K1200RS, die letzte Evolutionsstufe des ach so spöttisch bezeichneten 'flying brick'.

Erste Bilder meines knallroten Gummiboots © -

K1200RS

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