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Suzuki GSF1200SA

Warum ich Anfang 2003 die BMW wieder verkauft habe? Ich weiß es selbst nicht genau. Zum Touren war sie ideal, schließlich bin ich in den zwei Jahren der Nutzung rd. 20Tkm damit gefahren, so viel, wie auf keinem anderen Motorrad bisher.

Zu bemängeln gab es vielleicht die hakelige Schaltung (zuletzt sprang der zweite Gang gern mal raus - doch war fährt schon länger im zweiten Gang mit einem Boxer?), vielleicht auch das nervige Auspuff-Patschen in der Schub-Phase oder auch das nicht durch andere Zündkerzen ganz weg zu bekommende Konstantfahrruckeln (KFR).

Egal, woran es letztlich lag, ich habe die BMW verkauft, da ich mittlerweile schon einen anderen Verkaufs-Klassiker seit November 2002 zusätzlich in der Garage stehen hatte: Die Suzuki Bandit 1200 SA, also das Modell mit Halbschale und ABS, im Fachjargon auch "Kult" genannt. 

Suzuki GSF 1200 SA Bandit - mit ABS

Das war nun also meine dritte Bandit. Aber auch die letzte? Man soll ja niemals nie sagen,  zumal es seit dem Jahr 2005 ja auch eine hubraumerweiterte GSF 650 gibt. Die hatte ich ja noch nicht... zwinker

Die Bandit konnte eigentlich alles, was die BMW auch bot. Sogar auf Griffheizung und ABS musste ich nicht verzichten. Doch leistungsseitig stellte die große Bandit noch eine Schippe mehr zur Verfügung. Zwar eine Leistung durch eher langweilige Vierzylindercharakteristik - die fahren sich alle recht gleich problemlos, aber auch charmelos -, doch eben auch spritziger vom Gefühl her als ein BMW-Boxer-Motor.

Auf den Kardanantrieb der BMW musste ich alsdann verzichten, fuhr wieder ein Mopped mit Kettenantrieb, war aber verwöhnt durch diese Wartungsfreiheit des Kardanantriebs, so dass ein Scott-Oiler eine der ersten Investitionen in die Bandit war, die ich mit rd. 21.000km auf dem Tacho für 4.350 Euro aus erster Hand aus Ritterhude, nördlich von Bremen gelegen, gekauft hatte.

Aber auch die große Bandit gehört seit Ende 2005 und nur rd. 4.500km eigener Fahrleistung schon wieder meiner Vergangenheit an. Vor dem Eigenheimkauf habe ich sie noch schnell über eBay für 3.300 Euro versteigert (zum Saisonende ist es schon reichlich schwierig, ein Motorrad an den Mann zu bringen und wohl nur über deutliche Zugeständnisse hinsichtlich des Preises möglich).

So brach für mich erstmals ein motorradloser Winter an. Machte mir aber nicht so viel aus, da Renovierung und Umzug genug Zeit in Anspruch nahmen. Doch zum Frühjahr hin juckte es schon wieder gewaltig, besonders in der rechten Hand (Motorradfahrer-Syndrom).

Nicht enden wollendes Wälzen von alten Motorradkatalogen und endlose Internetrecherchen zu Motorrädern aller Art brachen daraufhin an. Schöne Motorräder gibt es wirklich sehr viele, die Auswahl für genau ein für einen selbst passendes Modell gestaltet sich aber auch sehr schwer. Natürlich wäre es wünschenswert, für jeden Anlass (große Tour, schnelle Solo-Fahrt, Bummeltour zur nächsten Eisdiele oder auch mal nur zur Arbeit damit fahren) genau das richtige Motorrad in der Garage zur Auswahl stehen zu haben. Doch mal ehrlich, die wenigsten Motorradfahrer verfügen darüber, zumal Geld dabei auch keine unwesentliche Rolle spielt.

Der Gipfel aller Unentschlossenheit in der Entscheidungsfindung war, dass ich in Dennis' Forum gar eine Umfrage startete, welches Motorrad aus Sicht der Forumsmitglieder denn für mich am geeignetsten wäre, da ich selbst schon das strahlende Licht des Scheinwerfers am Ende des Tunnels vor lauter Motorrädern nicht mehr sehen konnte.

Entgegen aller gut gemeinten Ratschläge habe ich dann doch eine Entscheidung aus dem Bauch heraus getroffen. Zwar schwebten mir noch verschiedene Modellalternativen, wie BMW R100R oder Kawasaki ZZR 600 oder Kawasaki ER-6f, vor, doch die einmal getroffene Entscheidung konnte dies nicht mehr rückgängig machen.

Welche Entscheidung für welches Motorrad? - Dazu auf der nächsten Seite mehr!

 
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