Home  Druckversion  Sitemap 

Motorradfahren

Motorradfahren, das war zu der Zeit, als ich den Autoführerschein machte, für mich noch gar kein Thema. Mit 18 dachte ich noch nicht mal ansatzweise daran, mich auf ein motorisiertes Zweirad zu setzen, um dies als mögliche Freizeitbeschäftigung anzusehen.

Rückblickend, so meine ich mich recht zu entsinnen, war es Mark, der mich mit seinem endlosen Gerede übers Motorradfahren dazu brachte, den Lappen zu machen, obwohl ich noch nie zuvor selbst auf einem Motorrad saß. Nicht, dass ich es von mir aus wollte, so doch mehr, um Mark, der immer nur davon sprach, zuvor zu kommen. zwinker

Den letzten entscheidenden Kick gab mir ein damaliger Arbeitskollege bei der Stadt Reinbek. Der fuhr selbst erst ein knappes Jahr Motorrad, wobei er selbst erst im reiferen Alter von 35 Jahren zu diesem Hobby kam. Ich ließ mich dazu überreden, mal nach Feierabend eine kleine Runde auf seiner Honda CB SevenFifty zu drehen (ja, nur auf einem weitestgehend unbenutzten Feldweg, so dass ich ungestört probieren konnte). Es kam natürlich, wie es kommen muss bei solchen Situationen: Er ließ mich kurz vor einer sandigen Kurve losfahren und ... ja, die erste Berührung mit einem Motorrad endete nach drei Metern auf der linken Seite in 90 Grad Schräglage (Rekord?). Sehr ärgerlich. Es hat mich aber in meinem Ehrgeiz gepackt. So fuhr ich trotzdem auf der beschädigten Maschine noch ein paar Geraden auf und ab, leckte Blut und meldete mich zum Führerschein an.

Meinen ersten Moppedschaden, man könnte es Vorab-Lehrgeld nennen, habe ich also noch vor Bestehen des Führerscheins bezahlt. zwinker

 
CMS von artmedic webdesign